Flugausbildung beim Aero-Club Saarlouis e.V. 

Werde Pilot – Starte deine Privatpilotenausbildung beim Aero-Club Saarlouis e.V. 

Träumst du davon, die Welt aus einer völlig neuen Perspektive zu erleben? 
Dann ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, deinen Traum vom Fliegen wahr werden zu lassen. 

Beim Aero-Club Saarlouis e.V. begleiten wir dich Schritt für Schritt auf deinem Weg zum Privatpiloten. In einer fundierten theoretischen Ausbildung erlernst du alles, was ein sicherer Pilot wissen muss. Anschließend setzt du dein Wissen in der praktischen Flugausbildung um – begleitet von erfahrenen Fluglehrern, die ihre Leidenschaft für die Fliegerei gerne weitergeben. 

Der Moment, in dem du zum ersten Mal selbst das Steuer übernimmst, die Startbahn hinter dir lässt und die Landschaft des Saarlandes unter dir vorbeizieht, ist unbeschreiblich. Jeder Flug bringt neue Eindrücke, neue Herausforderungen und unvergessliche Erlebnisse. Ob spektakuläre Sonnenuntergänge über der Saarschleife, grenzenlose Freiheit über den Wolken oder der Stolz nach deinem ersten Alleinflug – die Privatpilotenausbildung ist weit mehr als nur ein Hobby. Sie ist der Beginn eines außergewöhnlichen Abenteuers. 

Steig ein, heb ab und erlebe Momente, die du dein Leben lang nicht vergessen wirst. Dein Traum vom Fliegen beginnt beim Aero-Club Saarlouis e.V.

Welche Lizenzen kannst du bei uns erwerben?

Beim Aero-Club Saarlouis e.V. bilden wir aktuell zwei verschiedene Lizenzen aus:

  • PPL(A) – Private Pilot Licence
  • LAPL(A) – Light Aircraft Pilot Licence

Beide Lizenzen ermöglichen dir den Einstieg in die Welt der Motorflugzeuge – unterscheiden sich aber in Umfang, Möglichkeiten und Ausbildungsaufwand.

PPL(A) – Die klassische Privatpilotenlizenz

PPL(A) – Die klassische Privatpilotenlizenz

Die PPL(A) ist die weltweit anerkannte Privatpilotenlizenz für Flugzeuge und bietet dir die größten Möglichkeiten im privaten Motorflug.

Mit ihr darfst du:

  • weltweit fliegen
  • Passagiere mitnehmen
  • verschiedene Flugzeugtypen fliegen
  • zusätzliche Berechtigungen („Ratings“) erwerben

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Nachtflugberechtigung
  • Instrumentenflug (IFR)
  • Schleppberechtigung
  • Mehrmotorenflugzeuge
  • Reisemotorsegler (TMG)
  • weitere Klassen- und Musterberechtigungen

Warum entscheiden sich viele für die PPL(A)?

Die Ausbildung ist umfangreicher als bei der LAPL(A) und vermittelt dadurch deutlich mehr Erfahrung, Sicherheit und fliegerisches Wissen. Gerade die zusätzlichen Ausbildungsstunden machen sich später im praktischen Flugbetrieb bemerkbar. 

Viele Piloten sehen die PPL(A) deshalb als die „vollwertige“ Privatpilotenlizenz.

Gültigkeit & Verlängerung der PPL(A)

Die Lizenz selbst ist lebenslang gültig. Die sogenannten Klassenberechtigungen (z. B. SEP oder TMG) müssen jedoch regelmäßig verlängert werden.

Dafür benötigst du innerhalb der letzten 12 Monate:

  • mindestens 12 Flugstunden
  • davon 6 Stunden als verantwortlicher Pilot (PIC)
  • 12 Starts und Landungen
  • 1 Stunde Auffrischungsschulung mit Fluglehrer

Sind die Voraussetzungen erfüllt, wird die Berechtigung unkompliziert verlängert. Sollte eine Berechtigung einmal ablaufen, kann sie durch einen Prüfungsflug („Proficiency Check“) problemlos erneuert werden.

LAPL(A) – Der unkomplizierte Einstieg

Die LAPL(A) ist die europäische Leichtflugzeuglizenz und besonders für Piloten interessant, die hauptsächlich innerhalb Europas privat fliegen möchten.

Mit der LAPL(A) darfst du:

  • Flugzeuge bis 2 Tonnen Abfluggewicht fliegen
  • maximal 4 Personen an Bord haben
  • innerhalb Europas privat fliegen

Vorteile der LAPL(A)

  • geringerer Ausbildungsumfang
  • weniger Mindestflugstunden
  • dadurch oft kostengünstiger
  • ideal für Hobby- und Freizeitpiloten

Die Ausbildung ähnelt der PPL(A) sehr stark und kann später jederzeit auf eine PPL(A) erweitert werden.

Unterschiede zur PPL(A)

Mit der LAPL(A) sind einige Dinge nicht möglich:

  • kein gewerblicher Flugverkehr
  • keine Instrumentenflugberechtigung (IFR)
  • keine Lehrberechtigung
  • außerhalb Europas meist nicht gültig

Wie bleibt die LAPL(A) gültig?

Bei der LAPL(A) gibt es kein klassisches „Verlängern“.
Die Lizenz ist dauerhaft gültig – du musst jedoch bestimmte Flugerfahrung nachweisen, damit sie aktiv bleibt.

Innerhalb der letzten 24 Monate benötigst du:

  • mindestens 12 Flugstunden
  • 12 Starts und Landungen
  • 1 Stunde Auffrischungsschulung mit Fluglehrer

Fehlen Stunden oder Landungen, kann dies unkompliziert mit einem Fluglehrer nachgeholt werden.

UL-Flugstunden anrechnen

Interessant für viele Piloten:
Flugstunden auf Ultraleichtflugzeugen können inzwischen teilweise auf PPL(A)- oder LAPL(A)-Erfahrungszeiten angerechnet werden.
Dadurch kann eine zusätzliche UL-Lizenz helfen, die laufenden Flugkosten deutlich zu reduzieren und gleichzeitig mehr Flugerfahrung zu sammeln.

Welche Lizenz passt zu dir?

Das hängt ganz von deinen persönlichen Zielen ab.

PPL(A)

  • maximale Möglichkeiten
  • weltweit fliegen
  • ideal für ambitionierte Piloten

LAPL(A)

  • günstiger Einstieg
  • perfekt für Freizeitpiloten
  • weniger Ausbildungsaufwand

Gerne beraten wir dich persönlich und helfen dir dabei, den passenden Einstieg in die Fliegerei zu finden.

Privatpilot werden

Vom ersten Mitflug bis zum eigenen Pilotenschein – der Weg ins Cockpit ist oft näher, als man denkt. 

Wenn du schon einmal davon geträumt hast, selbst ein Flugzeug zu steuern, bist du bei uns genau richtig. Über die ATO (Approved Training Organisation) des Aeroclub-Saar e. V. kannst du bei uns die Ausbildung zur Privatpilotenlizenz beginnen – praxisnah, persönlich und mit erfahrenen Fluglehrern an deiner Seite.

Der beste Einstieg? Einfach selbst erleben.

Bevor du dich entscheidest, empfehlen wir dir einen Schnupperflug mit einem unserer Fluglehrer. Dabei bekommst du nicht nur einen ersten Eindruck vom Fliegen, sondern kannst auch alle Fragen rund um Ausbildung, Ablauf und Kosten direkt klären.

Und Vorsicht: Viele, die „nur mal mitfliegen“ wollten, saßen kurze Zeit später selbst im Cockpit. Einige haben ihre Leidenschaft sogar zum Beruf gemacht.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Das hängt ganz von dir und deinem persönlichen Zeitplan ab. Manche schaffen die Ausbildung in etwa 6 Monaten, realistischer und deutlich entspannter sind jedoch ungefähr 12 Monate.

Die Fliegerei bringt allerdings ein paar Faktoren mit sich, die sich nicht immer planen lassen:

  • Wetter
  • Verfügbarkeit des Flugzeugs
  • persönliche Fitness
  • berufliche und private Zeitplanung

Genau deshalb versuchen wir, die Ausbildung möglichst flexibel an deinen Alltag anzupassen.

Fliegen lernt man gemeinsam

Bei uns erwartet dich keine anonyme Flugschule, sondern eine Gemeinschaft aus Menschen mit derselben Leidenschaft: dem Fliegen. Man unterstützt sich gegenseitig, tauscht Erfahrungen aus und verbringt oft weit mehr Zeit zusammen als nur in der Luft.

Und noch etwas ganz Wichtiges: In der Fliegerei wird traditionell geduzt – deshalb machen wir das auch so.

Bereit zum Abheben?

Dann komm vorbei, lerne uns kennen und starte vielleicht schon bald deine eigene Reise Richtung Cockpit. 

Wir freuen uns auf dich.

Was gehört zur Ausbildung?

Egal ob PPL(A) oder LAPL(A) – beide Ausbildungen bestehen aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Du lernst also nicht nur das Fliegen selbst, sondern auch alles, was dazugehört, um sicher und verantwortungsvoll ein Flugzeug zu führen.

Praktische Flugausbildung

Hier geht es ins Cockpit. Gemeinsam mit einem Fluglehrer lernst du Schritt für Schritt:

  • Starten und Landen
  • sichere Flugzeugführung
  • Platzrunden
  • Navigation und Überlandflüge
  • Funkverkehr
  • Verhalten in Notfällen
  • Wetterbeurteilung in der Praxis
  • selbstständiges Fliegen („Solo“)

Mindestflugstunden PPL(A)

mindestens 45 Flugstunden
davon:

  • Flugstunden mit Fluglehrer
  • Alleinflüge
  • Überlandflug
  • Prüfungsflug

Mindestflugstunden LAPL(A)

mindestens 45 Flugstunden
ebenfalls mit:

  • Lehrerflügen
  • Solo-Flügen
  • Navigationsflug

Je nach persönlichem Lernfortschritt können zusätzliche Stunden sinnvoll oder notwendig sein.

Theoretische Ausbildung

Die Theorie bildet die Grundlage für sicheres Fliegen. Folgende Fächer gehören zur Ausbildung:

  • Luftrecht
  • Navigation
  • Meteorologie
  • Aerodynamik
  • Flugzeugtechnik
  • Flugleistung & Flugplanung
  • Menschliches Leistungsvermögen
  • Kommunikation / Flugfunk
  • Betriebsverfahren

Am Ende die Theorieausbildung erfolgt eine schriftliche Prüfung.

Flugfunkzeugnis (BZF)

Zusätzlich benötigst du ein sogenanntes Flugfunkzeugnis:

  • BZF II (deutscher Flugfunk)
    oder
  • BZF I (deutsch & englisch)

Damit darfst du offiziell am Sprechfunk teilnehmen.

Flugmedizinische Tauglichkeit

Vor dem ersten Alleinflug benötigst du ein flugmedizinisches Tauglichkeitszeugnis („Medical“).
Für PPL(A) und LAPL(A):

  • Untersuchung bei einem Fliegerarzt
  • Überprüfung von:
    -Sehvermögen
    -Hörvermögen
    -allgemeiner Gesundheit

Abschluss der Ausbildung

Die Ausbildung endet mit:

  • theoretischer Prüfung
  • praktischer Flugprüfung mit Prüfer

Danach hältst du deine Lizenz in den Händen und darfst selbstständig fliegen.

Der wichtigste Teil der Ausbildung? 
Die Erfahrung.

Fliegen lernt man nicht nur aus Büchern oder im Cockpit – sondern auch durch gemeinsame Erlebnisse, Gespräche und die Zeit am Flugplatz. Genau deshalb ist die Ausbildung im Verein oft etwas ganz Besonderes.

Kosten der PPL(A)-Ausbildung

Die Kosten für eine Privatpilotenlizenz hängen immer vom persönlichen Lernfortschritt, der Anzahl der benötigten Flugstunden und weiteren individuellen Faktoren ab. Die folgende Übersicht zeigt eine realistische Beispielrechnung für die Ausbildung zur PPL(A).

Flugausbildung

Position                                   Kosten
45 Flugstunden                       5.400 €
150 Landungen                       1.500 €
45 Stunden Fluglehrer           1.485 €

Zwischensumme Flugausbildung   8.385 €

Nebenkosten & Ausbildungsmaterial

Position                               Kosten
Medical Klasse 2                   160 €
ZÜP                                            60 €
CAT-Lehrgang                        579 €
Theorie Diefflen                    200 €
Aufnahme Club                     250 €
Kameradschaftskasse          100 €
Jahresbeitrag                         250 €
Kartensatz                              110 €
Motorflug Kompakt                40 €
Kniebrett                                  35 €
Rucksack                                119 €
Navigationsrechner               55 €
Kursdreieck                             10 €
Handyhalterung                     35 €
Prüfungsgebühren              400 €

Zwischensumme
Nebenkosten  2.403 €

Gesamtkosten

Die Gesamtkosten für die PPL(A)-Ausbildung liegen nach dieser Beispielrechnung bei rund 10.800 €.

Bitte beachte: Die tatsächlichen Kosten können je nach Ausbildungsdauer, persönlichem Fortschritt, Wetter, Verfügbarkeit und individuellem Bedarf abweichen. Die Übersicht dient als transparente Orientierung für deine Planung.